Sonntag, 22. April 2018

Erster Höhepunkt im Garten

Ein erster Höhepunkt in unserem Garten ist ganz sicher
die Zeit der Tulpenblüte.
 
 
Dieses Jahr ungewöhnlich früh, ist es doch andere Jahre
meistens erst Ende April so weit.
 
 
Alle diese Blüten, die ihr da seht sind eigentlich ...
hmmm ... wie soll ich es sagen ....
.... Unglücke oder Versehen!
 

Mein Ziel war immer ....
.... ein pastelliger Garten in rosa, weiss und blau.
 
 
Nun, zum Teil ist mir das ja auch gelungen,
aber eben nicht überall.
 
In diesem Trog vor unserem Wintergarten
 zum Beispiel ....

 
.... blüht es zu erst einmal einfach gelb ....
... weil ganz am Anfang, als wir unseren Garten übernommen haben,
überall gelbe Tulpen vorhanden waren.
Also habe ich versucht alle einzusammeln und auszugraben ....
...aber dann brachte ich es nicht übers Herz sie einfach fortzuwerfen.
So sind (fast) alle erst einmal da drinnen gelandet.
 
 
Später dann, sollte der Trog in rosa und ganz dunklem bordeauxrot erblühen....
... was er auch jedes Jahr macht ...
.... nur habe ich nicht alle gelben Zwiebeln herausbekommen und nun ....
.... vermehren sie sich munter von Jahr zu Jahr.
 
Aber ich will mich nicht beklagen und
habe mich längst mit der doppelten Blütenpracht angefreundet.
Bei der üppigen Bepflanzung würdet ihr wohl nie vermuten, dass
sich dazwischen auch noch die Lavendelbüsche verstecken.....
 
 
.... die dann im Sommer blühen.
Aber das nur ganz am Rande.
Eigentlich waren wir ja bei den gelben Tulpenzwiebeln

 
 
 
Nun, die kräftig gelben Tulpen sind schlussendlich im meinem "gelben Beet"
auf der linken Seite gelandet. 
Da habe ich alle gelben Blumenarten, die ich sonst noch im Garten gefunden habe
(und die ich doch nicht einfach fortwerfen konnte!) hineingepflanzt.
Einzig die "Teasing Georgia", eine David Austin Rose, habe ich seinerzeit dazu gekauft.
So langsam aber soll aus dem rein gelben, ein blau-gelbes Beet entstehen.
Deshalb sind inzwischen auch blauer Storchschnabel sowie Lavendel eingezogen und
an der Wand klettert ein blaue Clematis hinauf.


Im rechten Beet haben dann die pastellig-gelben Tulpen ihren Platz gefunden.
Zeitlich etwas versetzt blühen dazu auch noch kräftig violette.
Eigentlich hatte ich mal farblich gemischte von hell-lila bis dunkelviolette Arten
verteilt, aber die dunkelsten haben sich ganz klar durchgesetzt.


Diese Farbkombination zeigt sich dann auch im untersten Gartenteil nochmals.
 
Nun was meint ihr zu meinen Tulpenvariationen?
 
Den gewollten ....
 

.... und den eher ungewollten?

 
Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag bei diesem Traumwetter.
 
Mich findet ihr, in kurzen Hosen, hier draussen.
 

 
Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 
 
Meinen Garten findet ihr auch bei
und
 
 
 
 
 

Dienstag, 10. April 2018

Kreidefarbe im Garten ....

Immer wieder habe ich gelesen, dass man Kreidefarbe auch draussen anwenden kann.


Da unser Holz-Liegebett dringend eine Schönheits-Behandlung brauchte,
 war das die Gelegenheit, es einmal selber auszuprobieren.

 
Bis jetzt war unser Liegestuhl braun oder besser gesagt naturfarben.
Nun wollte ich aber mal etwas anderes und habe ihn deshalb
dreimal mit Kreidefarbe von Jeanne d'Arc Living gestrichen.
 
 
Da so ein Liegebett aus ganz schön vielen Latten besteht,
hat es schon einige Zeit gedauert bis alles so in weiss erstrahlte.
Immer wieder habe ich den Winter durch daran herumgemalt.
Als ich dann fast fertig war, hat Herr Landidylle festgestellt,
dass an der Rückenlehne ein Teil gebrochen war und so
die Gefahr bestand, dass man sich die Finger einklemmen konnte.
Da war ich dann doch mal kurz etwas konsterniert.
 
 
Die Lösung aber war, dass ich
 unser Liegebett kurzerhand mit Hilfe von Sitzpolstern
zu einem Sitzbett oder Bank oder auch Lounge Ersatz umwandelte.
 
 
Bis zu drei Personen können es sich nun darauf gemütlich machen und
dabei diesen Blick in den Garten geniessen.
 
 
Noch habe ich keine Erfahrung, wie gut sich die Farbe draussen bewähren wird,
aber bei Gelegenheit werde ich wieder einmal darüber berichten.
 

Ich wünsche euch eine sonnige Woche.
 
Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 
 
 
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Freitag, 6. April 2018

Zarte Ranunkeln ....

... stehen diese Woche in meiner Vase.


Dieser Strauss war ein Geschenk zu Ostern und hat genau meinen Geschmack getroffen.


Tag für Tag entfalten sich nun mehr Blütenblätter und die Blumen
erinnern mich, wenn sie ganz geöffnet sind, immer an Ballett Spitzenröckchen.


Den Strauss habe ich in eine Emailkanne vom Flohmarkt gestellt,
die nun aber bald weiter ziehen soll.


Normalerweise steht dieser Strauss ja auf unserem Esstisch,
aber heute habe ich ihn mal wieder im Wintergarten abgelichtet.


Ich wünsche euch allen ein sonniges Wochenende.


Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.

Bernadette



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Dienstag, 3. April 2018

Kräuterkisten statt Schoggihasen ...

.... gab es für unsere drei Töchter vom Osterhasen.
Schliesslich sollen sie so langsam mit dem Gartenvirus infiziert werden,
damit sie später, wenn ich mal keine Lust mehr habe,
 für mich die Gartenarbeit übernehmen können....
.... und zum Anfang kommt so eine Kräuterkiste gerade richtig.


Zwei Weinkisten ergeben, wenn man sie der Länge nach in der Mitte durchsägt,
vier Kisten zum Bepflanzen.
 

Sofern man dann noch Holz findet, mit dem man die eine Seite schliessen kann.


Nun kann man die Kisten lassen wie sie sind und gleich mit pflanzen beginnen.


Ich aber, wollte sie dreimal mit Kreidefarbe in weiss streichen. ;o)
Damit Herr Landidylle auch seinen Teil zu den Geschenken beitragen konnte,
durfte er noch drei Löcher in den Boden der Kisten bohren.

 
Damit auch jeder weiss, was denn da so grünes wächst,
gab es noch ein Beschriftungsfeld mit Tafelfarbe.


Vor dem Pflanzen habe ich, zum Schutz des Holzes, noch eine Folie in der Kiste versteckt.
Drei Stück sind nun fort. Die vierte aber, habe ich als Belohnung selber behalten. 


Die passt nämlich auf den Millimeter genau in diesen Pflanzenkorb vom Flohmarkt....


 .... und schmückt nun unser Gartenhaus.

Ich wünsche euch eine gute kurze Woche.
Mich findet ihr bei Sonnenschein im Garten.
 
Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 
 
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Freitag, 30. März 2018

Winziger Osterstrauss

Da die nächsten Tage fast nur Regenwetter angesagt ist
und ich so die blühenden Traubenhyazinthen im Garten gar nicht zu Gesicht bekomme,
habe ich mir ein paar ins Haus geholt.
 
 
Kleine Blumen verlangen natürlich nach kleiner Vase und
so habe ich das Sträusschen in einem zerbrochenen Gänse-Ei arrangiert.
 
 
Das Ei liegt auf Moos und ist von einem Federnkränzchen, dass ich
*hier* schon einmal gezeigt habe, umgeben.
 
 
Damit die Blumen im Ei nicht einfach zu Seite kippen,
habe ich einen Blumenigel hineingestellt.
 
 
Solche Blumenigel, von denen ich einige in ganz verschiedenen Grössen besitze,
 benütze ich normalerweise zum Karten, Notizen oder auch Fotos aufzustellen.
 Nun aber, kann einer davon seinen ursprünglichen Zweck erfüllen.
 

Damit die Traubenhyazinthen nicht so alleine blieben,
kamen, weil sie farblich so gut dazu passen, auch noch ein paar Blüten der Violas dazu.
 
 

Ich wünsche euch, mit oder ohne Regenwetter, schöne Ostertage....

Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 
 
 
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Dienstag, 27. März 2018

Osterbrunch...

Habt ihr auch eure ganz eigene Familien-Ostertradition,
die sich Jahr für Jahr wiederholt?


Und alle Versuche, diese doch mal durch etwas Neues zu ersetzen,
 wird jeweils mit lautem Protestgeheul der (erwachsenen) Kinder zu Nichte gemacht?

 
Bei uns ist das unser Osterbrunch samt obligatorischen
Hefe-Häschen.
 

Jahr für Jahr gehören diese Häschen bei uns auf den Osterfrühstückstisch.
Den Teig dafür bereite ich jeweils schon am Vorabend zu und
lasse ihn über Nacht abgedeckt im Kühlschrank aufgehen.
Dazu verwende ich ein 08/15-Hefeteig-Rezept, dem ich etwas mehr Zucker zufüge.
(Ja, an Ostern darf das schon mal sein!)
 

So muss ich dann am Morgen nur noch die Häschen formen und
das geht eigentlich ganz einfach immer nach dem gleichen Schema.
Ich habe mal die nötigen Schritte festgehalten, falls ihr es auch mal
ausprobieren wollt.

 
 Die Teigkugel in 8 gleich grosse Portionen teilen.
Diese auf die Seite legen und in der Mitte nochmals durchschneiden,
so dass am Schluss 16 Teile vorhanden sind.
 
 
Diese Teile nun zu Tropfen formen und je von der Spitze bis ca. zur Mitte einschneiden.

 
Bei 8 der Teigstücke für die Ohren einen der entstandenen schmalen Teile
von der Seite her zusätzlich längs halbieren.
Diese Teighälften mit den Ohren nach oben in den Schnitt der anderen Teigstücke schieben.
Ohren leicht auseinanderlegen und die Pfoten zum Kopf schieben.
 

Die Häschen auf ein mit Blechreinpapier belegtes Blech setzen.
Ca. 20 Minuten bei Zimmertemperatur aufgehen lassen.
Mit verdünntem Eigelb bestreichen und ganz wichtig für unsere Kinder!
- mit viel Hagelzucker bestreuen.
Rosinen als Augen gut in den Teig drücken.
Bei 200 Grad ja nach Ofen ca. 20 - 30 Minuten backen.
 
 
Zu den gebackenen Häschen haben sich letztes Jahr auch noch
diese Hasen aus Papier gesellt. In jedem befand sich eine kleine Osterüberraschung.
Die Idee dazu habe ich *hier* auf Pinterest gefunden.
 

Nun wünsche ich euch ganz tolle Ostern.
Viel Sonnenschein und gemütliche Stunden.
 
Macht's gut. Bis zum nächsten Mal.
 
Bernadette
 
 
 
 
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DienstagsDinge
und Nicole, die alles mit Hasen sammelt